
Am 23.02.2026 war die AG Fachdidaktik Biologie der RPTU Kaiserslautern Landau (Standort KL), vertreten durch Michael Spanier, zu Besuch am GSG. Die Leistungskurse der Jahrgangsstufe 11 haben eine Unterrichtsreihe zur digitalen Konzentrationsmessung mittels Handyphotometer durchgeführt, um experimentell das pH-Optimum der alpha-Amylase zu bestimmen.
Während der jeweiligen Doppelstunden führten die Schüler*innen einen Stärkeverdau bei verschiedenen pH-Werten durch und färbten die noch verbleibende Stärke. Die Konzentrationen der Proben wurden anschließend durch ein Handyphotometer gemessen, um ein indirektes Maß für die Enzymaktivität zu erhalten.
Die Unterrichtseinheit bringt das naturwissenschaftliche Arbeiten mit gängigen Analyseverfahren, direkt aus dem Labor der Technischen Universität in den Klassensaal.
- Theresa Weißmann
Rund 80 Ehemalige kehrten für zwei Stunden an ihre alte Wirkungsstätte zurück und machten unseren „Talk ’n’ Walk“-Abend zu einem vollen Erfolg. Eingeladen waren die Jahrgangsstufen 11 und 12 – mit dem Ziel, ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und Einblicke in Ausbildung, Studium und Beruf zu erhalten.
Anders als bei vielen anderen Berufsorientierungsveranstaltungen gab es keine Vorträge. Stattdessen stand der persönliche Austausch im Mittelpunkt: In lockerer, gemütlicher Atmosphäre entwickelten sich zahlreiche Gespräche auf Augenhöhe. Die Schüler*innen konnten ganz ungezwungen von Tisch zu Tisch „walken“, Kontakte knüpfen und individuelle Fragen stellen.
Besonders beeindruckend war dabei die enorme Vielfalt der vertretenen Berufswege. Die Bandbreite spiegelte eindrucksvoll wider, wie unterschiedlich und individuell Lebens- und Karrierewege verlaufen können. Diese Vielfalt eröffnete unseren Schüler*innen wertvolle Perspektiven und zeigte: Es gibt viele spannende Möglichkeiten.
Besonders bemerkenswert war die große Bereitschaft unserer Ehemaligen: Sie waren aus vielen Ecken Deutschlands und sogar aus dem Ausland angereist, um ihre Erfahrungen zu teilen und unsere Schüler*innen bei ihrer Zukunftsplanung zu unterstützen. Dieses Engagement und die spürbare Freude, Teil unserer Schulgemeinschaft zu sein und die Zukunft unserer Schüler und Schülerinnen aktiv mitzugestalten, sind nicht selbstverständlich – und dafür sind wir außerordentlich dankbar.
Die gute Stimmung, die Offenheit der Gespräche und das Interesse auf beiden Seiten machten deutlich: Dieses Format verbindet Generationen des Scholls. Zwei Stunden voller Begegnungen, Inspiration und auch Wiedersehensfreude zwischen Ehemaligen sowie Lehrern und Ehemaligen – ein Abend, der nach einer Wiederholung ruft.
Ein herzliches Dankeschön an alle Ehemaligen für ihr Kommen, ihre Zeit und ihr Engagement! An die Lehrerinnen und Lehrer für die Planung und Umsetzung des Abends und ihre investierte Zeit sowie an die Schüler*innen, die sich offen und neugierig auf das Format eingelassen haben.
- Jens Lackmann
Am 30. Oktober 2025 setzte der Verein „Ludwigshafen setzt Stolpersteine e.V.“ in Gedenken an Ilse, Liselotte und Eva Strauss Stolpersteine vor dem ehemaligen Wohnhaus der Familie in der Lisztstraße 158. Damit wurden die Töchter von Therese (geb. Gern) und Dr. Heinrich Strauss neben ihren Eltern in den Pflastern der Stadt verewigt, aus der sie einst gewaltsam vertrieben wurden. Ihre Namen und die Geschichte, für die sie stehen, sollen so niemals in Vergessenheit geraten.
Die drei Schwestern waren Schülerinnen unserer Schule, genauer gesagt des städtischen Mädchenlyzeums, der Vorgängerschule des heutigen Geschwister-Scholl-Gymnasiums. Und wie wir auch hatten sie Träume, Wünsche und Ziele, die sie voller Hoffnung verfolgten. Doch nach der Machtergreifung Adolf Hitlers 1933 begann sich ihre Welt zu verändern. Aus einem normalen Alltag wurde ein Leben unter Beobachtung, unter Ausgrenzung und unter Angst. In der Schule mussten sie Anfeindungen ertragen, nur wegen ihrer jüdischen Herkunft, nicht weil sie etwas getan hätten, sondern weil sie waren, wer sie waren.
Spätestens nach der Reichspogromnacht 1938, als die Wohnung der Familie geplündert wurde, zeigte sich, dass Deutschland für sie kein sicherer Ort mehr war. Eva und Lieselotte gelang die Flucht ins britische Mandatsgebiet Palästina, Ilse floh über die Niederlande in die USA. Im Gegensatz zu ihren Eltern konnten sie entkommen.
Geschichtskurse unserer Schule setzten sich unter der Leitung von Roland Gresch mit der Vergangenheit der Familie Strauss auseinander und trugen mit kurzen Texten und einem anschließenden Interview mit Prof. Dr. Shulamit Reinharz, der Tochter von Ilse Strauss, zur Zeremonie bei.
Genau darin liegt der Unterschied: Erinnern ist nicht nur ein Datum im Kalender, sondern etwas, das Menschen tun, laut, sichtbar und gemeinsam.
Für die über 30 Nachfahren und Angehörigen aus Israel und den USA, die zu einem Empfang in die Aula des GSG geladen waren und vom Schulleiter, Herrn Storck, begrüßt wurden, zeigte sich in diesem Moment ein hoffnungsvolles Zeichen auf so vielen Ebenen. Ihre Familiengeschichte wird hier nicht verdrängt, Ludwigshafen schaut nicht mehr weg, und heutige junge Menschen sind bereit, Verantwortung zu übernehmen, nicht für die Schuld der Vergangenheit, sondern für das Erinnern in der Gegenwart.
Bei der Verlegung halfen die Urenkel der drei Schwestern beim Einsetzen der mit Messingplatten versehenen Stolpersteine, während der Sohn von Liselotte und die Tochter von Eva Texte über ihre Mütter vortrugen.
Das erzwungene Schweigen der Vergangenheit schien endlich gebrochen.
- Margarethe Witt
Jungs
In der Zwischenrunde des Hallenfußball-Turniers zog unser Team nach einem Sieg gegen die IGS Speyer, einer unglücklichen Niederlage gegen das Kurfürst-Rupprecht-Gymnasium Neustadt und einem Unentschieden gegen Germersheim durch eine Sieg im 6m-Schießen gegen Germersheim ins Halbfinale ein. Dort entwickelte sich ein enges Spiel gegen das Gymnasium Schifferstadt mit Chancen auf beiden Seiten. Beim Stand von 0:1 musste unserer Mannschaft, nach den schon im Vorfeld verletzungsbedingten Absagen von unserem Kapitän und unserem Torjäger auch noch die Verletzungen vom Torwart und eines weiteren Spielers verkraften. Ohne Wechselmöglichkeit probierte das Team alles, verlor am Ende jedoch knapp 0:2 und verpasste somit den Einzug in den Regionalentscheid.
Glückwunsch an die Jungs für die tollen Leistungen! Schade, dass es knapp nicht gereicht hat!
Unser Team: Hadi E., Jan W., Marios K., Noe T., Ahmet T., Dominik P., Ata S.
Mädchen
Unsere neuformierte Mädchenmannschaft, bestehend aus sieben Fünftklässlerinnen und einer Sechstklässlerin gab ein tolles Turnierdebut gegen überwiegend ältere Spielerinnen. Beim Zwischenrundenturnier in Limburgerhof unterlag man in den ersten beiden Spielen verdient der RS+ Limburgerhof und der ersten Mannschaft der IGS Oggersheim. In den weiteren Spielen steigerte sich die Mannschaft und legte den anfänglichen Respekt immer mehr ab, sodass man in den darauffolgenden Spielen gegen das Theodor-Heuss-Gymnasium und der zweiten Mannschaft der IGSLO zwei Siege einfahren konnte. Im letzten Spiel verlor man unglücklich gegen die IGS Gartenstadt mit 0:1.
Glückwunsch an die Mädchen für die gute Leistung und auf ein Neues im nächsten Jahr!
Unser Team: Ida S., Annika R., Pia H., Ronja D., Marie H., Elif A., Louisa B., Amira T.
Vielen Dank an beide Teams für das Engagement und das tolle Auftreten für und im Namen der Schule.
- Thomas Gondring und Jens Lackmann
Mit Monika Fuhr, Antisemitismusbeauftrage RLP, und Cathy Field, Mitglied der jüdischen Gemeinde Mannheim.
Nach 1945 fassten jüdische Gemeinden in Deutschland wieder langsam Fuß, es entstanden eine relative Normalität im jüdischen Alltag und ein Vertrauen in die neue deutsche Demokratie. Im Moment scheint diese Normalität zu kippen. Jüdische Deutsche sehen sich bedroht und angefeindet.
Dabei ist die Lage komplex: Neben den „klassischen“ Judenhass der nationalistisch-rechtsextremen Bewegung, der bis in die gesellschaftliche Mitte reicht, sind der „Antizionismus“ der politischen Linken und antijüdische Ressentiments mancher Teile der muslimischen Community getreten.
Wie sicher können Juden in unserer Gesellschaft leben? Welche Erfahrungen machen sie? Ist ihre Sicherheit noch Indikator für den Zustand unserer Demokratie? Ist jetzt „Nie wieder“? Was können oder was müssen wir als Demokraten tun?
Am 25. Februar 2026 treffen um 18 Uhr in der Aula des Geschwister-Scholl-Gymnasiums LU zu einem Podiumsgespräch aufeinander die rheinland-pfälzische Beauftragte gegen Antisemitismus, Monika Fuhr, und Cathy Field, Mitglied der jüdischen Gemeinde Mannheim, die sich in ihrer Stadt vielfach kommunalpolitisch engagiert, unter anderem im Bezirks- und im Migrationsbeirat, um über diese Fragen kritisch ins Gespräch zu kommen.
Über Ihre Teilnahme freuen wir uns sehr. Bitte melden Sie sich zur Veranstaltung über den nachfolgenden Link / QR-Code an:
https://www.wwschool.de/wws/26.php?f=MzM5MS05MTc0MDUwMTQ5NjMxLWxh6oosVcCxsje6_2Z4-xQAj3K5

- i.A. der Schulleitung, Klaus Beckmann (Pfarrer im Schuldienst)
In der 1. Runde des Hallenfußball-Turniers sind wir mit zwei Mannschaften angetreten. Das Team GSG I setzte sich in einer Gruppe mit den Teams des Heinrich-Böll-Gymnasiums, der IGS Gartenstadt und IGS Ernst-Bloch II letztlich souverän mit drei Siegen durch und spielt damit in der 2. Runde um den Einzug in den Regionalentscheid!
Das Team GSG II musste sich in zwei ausgeglichenen Partien knapp den Teams des Theodor-Heuss-Gymnasiums und der IGS Ernst-Bloch I geschlagen geben. Im dritten Spiel unterlagen sie nach kämpferisch starker Leistung dem Gruppensieger Max-Planck-Gymnasium.
Glückwunsch an die Jungs für die tollen Leistungen und viel Erfolg für die nächste Runde!
Unser Team: Hadi E., Jan W., Emir K., Tyrese P., Noe T., Leano L., Ahmet T., Dominik P., Olsi B., Hamzah A., Ata S., Leocan A., Ilyas H. Ilyas B., Hussein B., Ivan K.
- Thomas Gondring und Jens Lackmann