
Am 20.05.2025 fand in Edenkoben der Regionalentscheid der U14-Mädchen in der Leichtathletik statt. In diesem Mannschaftswettbewerb dürfen pro Team 12 Schülerinnen gemeldet werden. In jeder Disziplin (50-m-Sprint, Hochsprung, Weitsprung, 800 m, Ballwurf 200 g) können jeweils drei Athletinnen eingesetzt werden. Zusätzlich wird am Ende eine 4×50-m-Staffel gelaufen.
Nach einer etwas holprigen Anreise musste unser Team ohne große Vorbereitungszeit direkt in den Weitsprung starten. Greta und Maya bestätigten ihre Trainingsergebnisse, und Louisa sprang – wenn auch nicht ganz zufrieden – die drittbeste Weite aller Teilnehmerinnen. Mit diesem starken Auftakt ging es anschließend parallel in zwei Disziplinen weiter: Während Lina Hi. und Ronja als jüngste Teilnehmerinnen ihre Wurfleistungen aus dem Training bestätigten, sprinteten Lina Ho., Ivana und Greta bei heftigem Gegenwind zu guten Zeiten über die 50 m.
Anschließend begannen die Vorbereitungen für Hochsprung und 800 m. In einem beherzten 800-m-Rennen liefen Louisa, Ronja und Lana an die Drei-Minuten-Marke heran und bestätigten damit ihre Trainingsleistungen. Im Hochsprung starteten Isabella, Pia und Louisa. Es entwickelte sich ein toller Wettkampf, in dem Pia ihre Bestleistung bestätigte und Louisa sich um 8 cm steigerte.
Zum Abschluss stand die Staffel an. Trotz großer Nervosität brachten beide Teams (Staffel 1: Greta, Lina Ho., Isabella, Ivana; Staffel 2: Maya, Luisa, Nike, Pia) den Stab sicher ins Ziel und liefen nahezu identische Zeiten. Hier haben wir noch Luft nach oben – bedingt durch wenig Staffeltraining.
In der Endabrechnung erreichte das Team Platz 12 von 18 gestarteten Mannschaften. Das ist eine starke Platzierung, zumal wir das jüngste Team waren und als einziges mit fünf Fünftklässlerinnen antraten. Im internen Stadtduell konnten wir uns knapp vor dem THG behaupten und damit den inoffiziellen Stadtmeistertitel holen. Ein großes Dankeschön an das THG für das faire Miteinander und die gegenseitige Unterstützung – so machen Schulsportwettbewerbe bei aller Konkurrenz richtig Spaß. Wir drücken euch für die weiteren JTFO-Wettbewerbe die Daumen!
Ein herzliches Dankeschön geht außerdem an alle Mädchen, die in den letzten Wochen mittrainiert haben und am Ende nicht in der Mannschaft sein konnten – ihr habt das toll gemacht. Danke auch an Frau Zehetgruber, Herr Wiesner, Herr Kempter und Herr Lackmann die mit der Mannschaft trainiert und sie teilweise heute begleitet haben. Besonderer Dank gilt unseren Schülerinnen und Schülern Adrian, Milla und Margarethe, die als Kampfrichterin bzw. Trainerin in Edenkoben im Einsatz waren und sich freiwillig über die Unterrichtszeit hinaus für die Schulgemeinschaft engagiert haben. Und natürlich an die Mannschaft selbst: Danke für euer großartiges Engagement – es hat Spaß gemacht!
- Lackmann
Am Donnerstag, den 26.03.2026, besuchte die Klasse 8d in Bad Dürkheim gemeinsam mit Herrn Gresch und Frau Göring die Ausstellung: Weil wir anders waren: Zwangssterilisation und NS-,,Euthanasie“.
Die Ausstellung und die Vorträge wurden von der Lebenshilfe vorgestellt, die bei diesem Projekt durch die ,,Aktion Mensch“ und den ,,Bezirksverband Pfalz“ gefördert wird. In dieser Ausstellung geht es um die Gewalt gegenüber behinderten und kranken Menschen und die zahlreichen Morde an ihnen in der Zeit des Nationalsozialismus in den Jahren 1933 bis 1945, in denen Hitler an der Macht war. Es geht um Ausgrenzung, Tötung und Sterilisation von Menschen mit Behinderungen und psychischen Krankheiten.
Wie es zur Zwangsterilisation und ,,Euthanasie“ kam: Schon lange vor der Zeit des Nationalsozialismus begann die Ausgrenzung von Menschen mit psychischen Erkrankungen, Behinderungen, Beeinträchtigungen oder einfach nur Leuten die ,,anders“ waren. Sie wurden 1922 zu „Ballast“ erklärt und es wurde zwischen erkrankten und erbgesunden Menschen unterschieden.
Erbkrank bedeutete zum Beispiel Depression, Fallsucht (Epilepsie), Schizophrenie, Blindheit, Taubheit, körperliche Missbildungen oder ,,angeborener Schwachsinn“. Dazu gehörten aber auch Alkoholiker. 1934 sollten ,,erbkranke“ Menschen durch das ,,Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ zwangsweise unfruchtbar gemacht werden. Lehrer sowie medizinisches Personal sollten Betroffene melden und das Gericht entschied dann darüber, ob sie erbkrank waren. Zwischen 1934 und 1945 wurden etwa 400.000 Menschen zwangssterilisiert, wobei über 6.000 bei diesem Vorgang verstarben.
Menschen, die darunter litten: Lena H., geboren 1917 in der Pfalz. 1935 beantragte der Bezirksrat ihre Unfruchtbarmachung wegen ,,angeborenem Schwachsinns“. 1936 lernte sie Theodor kennen, doch ihre Heirat wurde wegen der bevorstehenden Sterilisation vom Standesamt abgelehnt. Alle weiteren Anträge auf eine Heirat wurden verboten und scheiterten, da Theodor als erbgesunder Mann nicht an Lena ,,verschwendet“ werden dürfe.
Der Beginn der systematischen Morde: 1939 begann im NS die organisierte Ermordung von beeinträchtigten Menschen. Die ersten Opfer waren Kinder. Der Reichsausschuss in der Kanzlei des Führers in Berlin begann damit, die Tötung beeinträchtigter Kinder zu organisieren. Unter einem Vorwand schickte man diese Kinder in ,,Kinderfachabteilungen“ in Anstalten und Kliniken, wo man sie mit Verhungern, Vernachlässigung oder mit Überdosen von Medikamenten ermordete. Es war der Vorläufer der ,,Aktion T4“.
,,Aktion T4“: Über 70.000 erbkranke Menschen wurden von den Nazis getötet. Die ,,Aktion T4“ erstreckte sich von 1939 bis 1941 und Ärzte entschieden, welche Menschen leben oder sterben sollten. Um auszuwählen, wer getötet werden sollte, dienten die Meldebögen: Rotes Plus hieß Ermordung, blaues Minus hieß Verschonung.
Ablauf von ,,Aktion T4“: Im Nazi-Deutschland gab es sechs Tötungsanstalten. In grauen Bussen wurden Betroffene aus den Anstalten dorthin gebracht. Man erzählte den Verwandten Lügen über die Morde, was jedoch herauskam, so dass die Morde nur noch in den Pflegeanstalten weitergingen. Diese Tötungsanstalten waren: Hadamar, Brandenburg, Bernburg, Pirna, Grafeneck und Hartheim. Die Opfer wurden in Gaskammern vergast, was circa 20 Minuten dauerte.
Viele Menschen wurden auch Opfer der ,,Euthanasie“, was aus dem Altgriechischen kommt und ,,schöner Tod“ heißt. Auch hier wurden Menschen systematisch getötet, beispielsweise durch das Medikament Luminal oder mangelnde Ernährung in Kombination mit hohen Dosen anderer Medikamente, was zu tödlichen Lungenentzündungen führte.
Mit den beeinträchtigten Menschen haben sie „geübt“, wie schnell sie möglichst viele Menschen töten können, was sie später auch mit Juden machten. Trotz Kriegsende starben bis 1949 noch viele Menschen an den Folgen von zum Beispiel Mangelernährung oder den oben genannten Lungenerkrankungen. Bis 1980 starben aber auch viele Betroffene noch, weil man ihnen wegen mangelnder medizinischer Kenntnisse nicht helfen konnte.
Täter und Täterinnen: Die Täter und Täterinnen wurde meist nicht bestraft und durften wegen Personalmangel sogar oft im Amt bleiben. Der Arzt Georg Renno hatte in Hartheim 30.000 Menschen töten lassen und bekam keine Strafe. Außerdem waren zwei Täter spätere Mitgründer der Lebenshilfe.
Durch Propaganda wurden viele Menschen davon überzeugt, dass Menschen mit Behinderung weniger wert und eine Last für die Gesellschaft seien. Daraus müssen wir lernen, keine Menschen auszugrenzen und weder durch Worte noch durch Taten zu verletzen.
Es war ein sehr lehrreicher Ausflug, der einen Einblick in das damalige Leben beeinträchtigter Personen geboten hat. Die anwesenden Schüler regierten alle sehr aufgeschlossen auf dieses Thema und zeigten sich außerdem sehr interessiert. Eine sehr schöne Sache, die die Ausstellung ebenfalls noch einmal interessanter gemacht hat, war, dass sie von zwei Betreuten und zwei Betreuern begleitet wurde.
- Leyla Schneider
Unsere U15-Jungs haben am 11.05. beim Regionalfinale in Mainz einen hervorragenden 4. Platz erreicht und dabei großen Einsatz sowie starke Teamleistungen gezeigt.
Im Regionalfinale traf unsere Mannschaft mit dem Gymnasium Nieder-Olm sowie den beiden Eliteschulen des Fußballs – dem Heinrich-Heine-Gymnasium Kaiserslautern und der IGS Mainz-Bretzenheim – auf äußerst starke Gegner.
Im Halbfinale gegen das Gymnasium Nieder-Olm entwickelte sich ein hart umkämpftes Spiel. Unsere Mannschaft machte im Mittelfeld jedoch zu viele einfache Fehler und konnte sich dadurch nur wenige Torchancen erspielen. Nach dem 0:1-Rückstand agierten unsere Jungs deutlich druckvoller und kamen gegen Ende zu mehreren guten Möglichkeiten. Leider konnten diese Chancen nicht genutzt werden, sodass es beim knappen 0:1 blieb und Nieder-Olm ins Finale einzog.
Damit ging es für unser Team im Spiel um Platz 3 gegen Mainz weiter. In einer spielerisch ausgeglichenen Partie zeigte unsere Mannschaft eine starke Leistung und ging durch Luca S. mit 1:0 in Führung. Mainz kam jedoch ebenfalls immer wieder gefährlich vor unser Tor, wobei unser Torwart Jonas K. mit zahlreichen starken Paraden glänzte. Trotzdem gelang Mainz zunächst der Ausgleich zum 1:1. Auch in der zweiten Halbzeit erspielten wir uns gute Chancen, konnten diese jedoch nicht verwerten oder hatten das nötige Spielglück nicht auf unserer Seite. Schließlich erzielte Mainz per direktem Freistoß das entscheidende 1:2. Trotz großer Druckphasen in der Schlussphase gelang uns der Ausgleich leider nicht mehr.
Trotz der beiden knappen Niederlagen können unsere Jungs stolz auf ihre Leistung sein. Die Mannschaft zeigte während des gesamten Turniers großen Einsatz, kämpfte bis zum Schluss und gab sich nie auf. Als Schulgemeinschaft freuen wir uns sehr über diesen starken Erfolg und gratulieren dem Team zu einem tollen 4. Platz beim Regionalfinale.
Für das GSG spielten: Jonas K., Alessandro S., Ilyas H., Elias S., Luca S., Mattis R., Mika S., Emir K., Dragan G., Marko L., Maximilien K., Enes R., Shano M., Jonas S. und Marios K.
- Jens Lackmann und Nicolas Wiesner
Für die dritte Generation der GSG Robots ging es am 8. Mai endlich los: Am Ende ihrer dritten Saison, stand das große Weltfinale, das Open International Championship Greece in Sofiko, nahe Korinth an!
Frühmorgens ging es also los über Frankfurt und Athen zur Wettbewerbslocation, einem zum “olympischen Dorf” umgebauten Western-Park. Dort angekommen, wurde gleich der Team-Stand dekoriert, bis man vor Deutschland, Europa und GSG Flaggen kaum noch den Tisch erkennen konnte. Und auch die anderen Teams, 56 Stück von allen Kontinenten, lernten wir kennen, darunter auch vier andere deutsche, denen wir schon auf dem deutschsprachigen Finale im April begegnet waren. Doch was diese besondere Stimmung auf den Weltfinals wirklich ausmacht, ist dass zwar alle Teams durch den Wettbewerb hierhergekommen waren, von Konkurrenz aber wirklich nichts mehr zu spüren ist. Zwar galt es noch ein letztes Mal, sich im Robot Game (einem 2,5 minütigen Wettkampf der selbst programmierten LEGO-Roboter), dem dazugehörigen Robot Design, dem zum Saison-Thema passenden Forschungsprojekt und den Core Values der FLL, einer Art Teamgeist-Prüfung, zu messen. Doch spätestens beim Weltfinal-exklusiven Alliance-Cup, bei dem die Roboter zweier Teams gemeinsam antreten, feiern einfach nur noch alle die Erfolge der Saison, knüpfen Freundschaften über Ozeane hinweg und teilen unvergessliche Momente.
Und könnte die Siegerehrung am Ende kaum noch von Bedeutung sein - wäre da nicht der Ehrgeiz und Innovationsgeist unserer GSG Robots, der sie ja schließlich bis hierher gebracht hat! “Wir haben es uns natürlich gewünscht, aber weil sooo viele gute Teams da waren, nicht wirklich für realistisch gehalten, einen Preis zu holen”, erzählt Justus Kleinbub. Aber dann sollten sie es doch schaffen, nachdem der eigentlich erhoffte Robot Design-Pokal an das befreundete Team rhsRobotX aus Braunschweig ging, erhielten die GSG Robots völlig überraschend den ERSTEN Platz in der Kategorie Forschung - eine Sensation, findet auch Finn Hohoff: “Es war ein unvergleichbares Erlebnis. Nach 9 Monaten harter Vorbereitung und Arbeit hatten wir es tatsächlich geschafft, ganz oben zu stehen und den Forschungs-Pokal in der Hand zu halten!”
Mit Fans, Eltern und Ehemaligen im Livestream und Videocall feierten wir so also bis tief in die Nacht, bevor wir danach noch zwei lustige und etwas entspanntere Tage in Athen verbrachten, um die Akropolis, den Strand und natürlich die Kulinarik zu erkunden. Und während das Team schon wieder wahnwitzige Pläne für die nächste Saison schmiedet, können wir Jr.-Coaches uns nur bedanken: Bei den Eltern, für ihr Vertrauen, den Sponsoren, für ihre Unterstützung (BBBank, Lions Club, Bürgerstiftung, Stiftung Pfalzmetall, Stiftung der ehemaligen der Stadtsparkasse LU, Lotto RLP, Bäckerei Görtz, Familie Benesch, Frau Zimpelmann), dem Verein der Freunde des GSG und natürlich Günther Schön, ohne den die letzten 14 Jahre, inklusive dieses einmaligen Erlebnisses, nicht möglich gewesen wären. Wir sind unfassbar stolz auf das Team und gespannt, wie die Reise weitergeht!
Natürlich werden wir wieder berichten, Live-Updates gibt es immer auf unserem Instagram oder WhatsApp-Kanal.
- Anton Geburek und Tina Glauz
Die GSG Robots, das FIRST LEGO League-Team des GSG, kriegen einfach nicht genug. Anschließend an die Erfolge der letzten Jahre, sind sie auch in der diesjährigen Saison 2025/26 wieder durch die Wettbewerbe marschiert. Doch erst mal von Anfang an:
Nach ca. 5 Monaten Vorbereitung, täglichen Treffen im Schulspeicher und stundenlangem Tüfteln startete Ende Januar der Regionalwettbewerb in Vallendar. Zum ersten Mal trafen sie dort wieder auf andere Teams und konnten ihr Robot Design, Teamwork und ihre Forschungsprojekte vergleichen. Schnell stellte sich heraus, dass die GSG Robots in ihrer eigenen Liga spielen: Am Ende des Tages standen Nominierungen in allen Kategorien, der Robot-Game-Pokal und auch der Gesamtsieg fest.
Beflügelt ging es weiter, denn zum Markenkern der GSG Robots gehört auch, sich nie auf dem Erfolg auszuruhen, oder (zum Leidwesen der Coaches) bisherige Lösungen zu akzeptieren, sondern immer neues, immer besseres entwickeln zu wollen. Wieder ging es also mit viel Hoffnung, aber ohne übergroße Selbstsicherheit nach Aachen, zum deutschen Halbfinale. Gegen diese, jetzt deutlich stärkere Konkurrenz lieferten sie jedoch wieder so phänomenal ab, dass auch hier mit allen Nominierungen, dem zweiten Platz im Robot-Game und Gesamtwertungsplatz die Qualifikation für das Deutsch-Österreich-Schweiz-Finale bedeutete.
Davon berichten wir jetzt aus dem Zug, nach einem aufregenden Wochenende in Leipzig. Das ganze Team, begleitet von einem Stab aus Coaches, konnte hier zwei Tage lang die besten Teams treffen - und sich behaupten. Obwohl das Robot-Game nach einem starken Start nachließ, konnten sie in der Jury-Session wirklich überzeugen. Vor allem ihre Innovationen beim Robot Design, sei es eine komplexe Positionsbestimmung oder der Einsatz ihres selbstgeschriebenen Betriebssystems, fegten die Jury, allesamt FLL-Profis, wirklich von ihren Stühlen.
Und so war es spannend wie immer bei der Siegerehrung, bis dann die große Erleichterung kam: Nominierung für den Forschungspreis, für das Teamwork und dann noch der Robot Design Pokal!
Das einzige was diesen Moment noch perfekt machen konnte, war die Gewissheit, dass es noch nicht vorbei ist. Schon am 8. Mai machen sich die GSG Robots wieder auf den Weg: Beim Weltfinale in Griechenland, dem Open International Championship Greece, werden sie nicht nur das GSG, sondern ganz Deutschland vertreten!
Natürlich werden wir wieder berichten, Live-Updates gibt es immer auf unserem Instagram oder WhatsApp-Kanal.
- Anton Geburek (Co-Coach)
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