72-Stunden Aktion bundesweit und am GSG

„Partnerschaft weltweit und himmlisch“

Am Donnerstag, den 23. Mai 2019 trafen sich neun der verschiedensten Gruppen aus Ludwigshafen am Platz der Deutschen Einheit. Die Gruppen waren zusammengesetzt aus Kindern aller Altersgruppen, von etwa 6 bis 18 Jahren. Mitten unter ihnen die Gruppe aus dem Geschwister Scholl Gymnasium.

Neun Schüler aus der 10. Stufe – hochmotiviert und in den Startlöchern um mit ihrer Aufgabe zu beginnen waren auch mit dabei. 72 Stunden würden sie ab jetzt mit ihrem Projekt - eine Partnerschaft zu einer ruandischen Partnerschule aufzubauen- verbringen. Mit an ihrer Seite: Herr Zurheide, welcher bereit war, die Schüler in Allem zu unterstützen, von Verpflegung bis zur Beschaffung von nötigen Materialien.

17:07. Der Countdown zählte auf Null, alle drehten die Schlüssel im Schloss der Starterpakete, die mit T-shirts, Luftballons, Armbändern, Bannern und vielem Mehr ausgestattet waren, herum. Alle anderen Gruppen mussten gespannt warten, um ihr zugeteiltes Projekt zu erfahren. Wir hatten uns für die Do-It Variante entschieden, also konnten wir uns unser gemeinnütziges Projekt schon aussuchen und wir haben demnach gleich losgelegt.

Das Erste was wir vorhatten war, einen Vortrag für die restlichen Schüler der zehnten Stufe auszuarbeiten, den wir am Freitagmorgen in der ersten Stunde vortragen wollten. Wir kamen gut voran, informierten uns intensiv über das Land Ruanda an sich und machten die ersten Pläne zum Aufbau der Partnerschaft. Um 20:00 Uhr verabschiedeten wir uns und traten den Weg nach Hause an, um uns für den nächsten, anstrengenden Tag auszuruhen.

Freitag, 24.05.19: Der Vortrag ist super gelaufen, und wir gingen dazu über, den Inhalt der Starterbox zu plündern und den Klassenraum, in dem wir uns einquartiert hatten, zu schmücken. Später haben wir uns mit den Menschenrechten in Ruanda auseinandergesetzt. Das war sehr interessant und zeigte uns auch, wo wir angreifen könnten. Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Teeküche, haben wir - entsprechend gestärkt – unser Projekt weitergeführt und uns über Aktion Tagwerk belesen. Wir haben entschlossen, solange wir noch keine Partnerschule zugewiesen bekommen hatten, Ruanda insgesamt mit unserer Hilfe und Spenden zu unterstützen und uns Aktion Tagwerk anzuschließen.

Samstag, 25.05.19: Den Samstag verbrachten wir damit, den Tag der Aktion Tagwerk zu planen. Wir haben Flyer erstellt und eine leuchtend bunte Pinnwand mit allen nötigen Infos zusammengestellt. Auch die Infoveranstaltung in der Aula musste genau organisiert werden. Nach der Mittagspause gingen wir dann dazu über, uns den Kopf über möglichst sinnvolle Fragen für unsere Gäste, welche Tags darauf anreisen sollten, zu zerbrechen. Um das Projekt um die Partnerschule zu realisieren, brauchten wir natürlich Informationen, wie zum Beispiel: Die aktuelle politische Lage in Ruanda, die Mentalität der Menschen, welche Schule ganz besonders für uns geeignet wäre, und so weiter, und sofort. Um 16:00 war dann alles erledigt, alle rundum zufrieden mit unserem Tag.

Sonntag: 26.03.19: Am Sonntag versammelten wir uns schon um 10:00 Uhr im Klassensaal, denn um 11:00 traf bereits Frau Schneider vom Partnerschaftsverein Ruanda/ Rheinland-Pfalz ein und wir konnten beginnen, sie, die schon seit Jahren guten Kontakt in das afrikanische Land hat, mit unseren aufgeschriebenen Fragen zu löchern. Wobei wir, auch nachdem Herr Mele, der im Ministerium des Innern in der Abteilung „Partnerschaftsarbeit“ beschäftigt ist, angekommen war, tolle Antworten bekamen, die unseren Wissensdurst voll und ganz stillten.

Nach der Abfahrt der Beiden, um 14:00, resümierten wir gemeinsam unsere erhaltenen Antworten, um uns das feste Ziel zu setzten, die Partnerschaft mit einer Schule in Ruanda aufzubauen und dann auch langfristig aufrechtzuerhalten. Vor allem da das Erreichen dieses Ziels schon in greifbarer Nähe schwebt(e).  

Juliane Ducke für die neue Ruanda-AG

   
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