Die 11er auf der Piste

Während andere sich in der Nacht des 11. Januars gemütlich in ihre Betten kuschelten, begaben sich 46 Schülerinnen und Schüler in Begleitung von fünf Lehrkräften um 23 Uhr auf den Weg in Richtung Ahrntal zur Skifreizeit. Nach der heiß ersehnten Ankunft an der „Pension Frohsinn“ bezogen wir unsere Zimmer, besorgten unser nötiges Equipment und brachen dann zu einem kleinen Ausflug in den Ort auf.

Der erste Skitag startete für uns alle mit Sonnenschein und fast tropischen Temperaturen. Die Anfängergruppen machten sich zunächst mit den Skiern vertraut, während für die zwei fortgeschrittenen Gruppen das Skifahren mit ersten leichten Technikübungen auf dem Programm stand. Zuerst ging es darum, mit den teilweise ausgeliehenen Ski und Skischuhen zurecht zu kommen und sich wieder an das Skifahren zu gewöhnen. Wie jeden Mittag gab es dann eine Mittagspause im „Almboden" um neue Kraft zu tanken. Nach weiteren Abfahrten neigte sich die Zeit auf der Piste dem Ende zu und wir übten den Einkehrschwung in den "Hexenkessel". Hier haben wir uns bei Partystimmung und mit dem ein oder anderen Drink in der Hand über die Geschehnisse des ersten Tages ausgetauscht oder die Zeit genutzt um zu unverzichtbaren Après-Ski-Hits wie  „Helikopter 117" oder „Hulapalu" zu tanzen. Danach ging es mit dem Bus zurück in die Pension, wo das Abendessen auf uns wartete. Mit diesen Eindrücken endete für uns der erste ganze Tag in Ahrntal und wir freuten uns bereits auf den Nächsten.

 Die folgenden Tage verliefen im Wesentlichen ähnlich, wobei das Wetter schlechter und die Übungen schwerer wurden. Ein Highlight unserer Reise bildete das Skirennen, welches unsere ganze Kraft und Konzentration erforderte. Zum finalen Abschluss besuchten wir alle zusammen am Abend einen Pub, um dort eine gelungene und spaßige Woche ausklingen zu lassen, bevor am nächsten Tag die Prüfungsfahrt auf dem Programm stand.

Unser letzter Morgen verlief stressig! Während die Einen schon gemütlich gefrühstückt hatten, versuchten die Anderen verzweifelt die letzten Habseligkeiten in ihren Gepäckstücken zu verstauen und diese auch noch zu schließen. Glücklicherweise schafften wir es pünktlich um acht Uhr die Pension zu verlassen und uns mit einem letzten Blick durch das Fenster des Reisebusses zu verabschieden. Trotz der anstrengenden Rückreise und der Tatsache, dass unsere Fahrt nun zu Ende war, schlich sich ein Lächeln auf unsere Lippen, denn die Erlebnisse und Eindrücke dieser Reise konnte uns keiner nehmen.


                                                                                                          Xenia Tscheschel

   
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