Mathematik in der Musik? – Ein Exkursionsbericht

Mit diesem Thema beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler des Mathe-Leistungskurses der MSS 13 von Herrn Jahn. Im Rahmen einer Exkursion besuchten wir am 28.01.2020 die Ausstellung „LaLaLab - die Mathematik in der Musik" der Heidelberger Mains. Mains steht für Mathematik-Informatik-Station und beinhaltet Mitmach - und Fotoausstellungen, Filmvorführungen, Vorträge und vieles mehr, die für Schulen kostenlos angeboten werden.

Die Ausstellung, welche wir besuchten, beschäftigte sich mit dem Verhältnis zwischen Mathematik und Musik. Gestartet hat unser Tag am Bahnhof Ludwigshafen Mitte, wo wir dank der Verspätung des Zuges ausreichend Zeit hatten uns über die kürzlich geschriebene Abiturprüfung auszutauschen und mögliche Lösungen zu diskutieren. Immer noch im akademischen Viertel kamen wir schließlich in Heidelberg in der bahnhofsnahen Ausstellung an. Dort hießen uns zwei Herren herzlich Willkommen, welche uns anschließend die Exponate erläuterten. Diese bestanden vor allem aus interaktiven Stationen, bei welchen wir trommeln, selbst komponieren und singen konnten. 

Zum Beispiel gab es eine Station, an welcher man die Rolle eines Dirigenten übernehmen konnte. Dabei konnte man seine Hand über einen Sensor bewegen und damit die Lautstärke und Geschwindigkeit eines Stückes steuern, welches gleichzeitig abgespielt wurde. An der Station Tonspektrum konnten verschiedene Instrumente auf ihr Klangbild untersucht werden. Es besteht aus zwei Teilen, einem Synthesizer und einem Analysator, die die Schwingungen eines Objektes grafisch sichtbar machen. Diese Schwingungen haben unterschiedliche Frequenzen und Intensitäten, wodurch für die verschiedenen Körper eine Art Fingerabdruck entsteht. So konnten wir eigenständig das Thema erkunden und unserer Kreativität freien Lauf lassen.

Nach diesem experimentellen Teil der Ausstellung schauten wir im hauseigenen Kinosaal einen Film an, welchen wir uns bereits im Voraus aussuchen durften. In unserem Fall fiel die Entscheidung auf den Film „Die Poesie des Unendlichen“, einer Verfilmung der Biografie des indischen Mathematikers Srinivasa Ramanujan.

Der Film erzählt eindrucksvoll die Geschichte des jungen Inders, welcher sich zu Beginn des 10. Jahrhunderts mit seinem unglaublichen Verstand von Indien an die Weltöffentlichkeit bis hin zur Universität in Cambridge kämpfte. Dort traf der seinen Eingebungen folgende Mathematiker auf großen Widerstand gegen seine Person und seine Arbeitsweise. Doch am Ende kann seine Genialität überzeugen. 

Noch sehr angetan von dem Film machten wir schließlich gemeinsam auf den Heimweg und freuten uns auf die letzten Schultage unseres Lebens. 

Von Selina Fontana und Xenia Tscheschel (MSS 13)

   
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