Beiträge

Projekt Wandern in der Pfalz (26.06- 29.06.2017)

Es gibt vermutlich nicht viele andere Projekte, bei denen der Titel sofort derart klare Vorstellungen erweckt, wie es bei „Wandern in der Pfalz“ war. In einer Vorbesprechungsrunde wurden diese Vorstellungen abgestimmt und schnell wurde man sich einig, dass zum Wandern der Besuch der vielen Pfälzer Hütten ebenso dazugehört, wie Natur und frische Luft.

So begann der Montag am Berliner Platz, wo wir uns mit einer ca. 25-köpfigen Gruppe der Klassenstufen 9-12 trafen und gemeinsam mit Frau Dagdemir und Frau Schleuning bei bestem Wetter nach Bad Dürkheim fuhren. Dort begann sogleich die Wanderung durch den Wald, die den Bismarckturm als Ziel hatte, wo laut Internet ein Café geöffnet haben sollte. Doch wie das manchmal so ist, war der Turm verschlossen und so mussten wir auf unsere selbst mitgebrachte Versorgung zurückgreifen. Nach kurzer Rast ging es also zurück nach Bad Dürkheim, wo wir dann doch noch etwas Zeit hatten und uns bei einem Eis von den Anstrengungen und vor allem von der intensiven Sonne erholen konnten.

Der Dienstag war anfangs verregnet, aber als wir am Neustadter Bahnhof eintrafen, tat sich wieder die Sonne hervor und versprach einen schwülwarmen Tag. Mit der Projektgruppe „Mountainbike“ war bereits vereinbart worden, sich später zum gemeinsamen Einkehren in der Klaustalhütte zu treffen. Also folgte eine lange Wanderung, bei der man den schönen Ausblick und die frische Luft genießen und sich am Ende gemeinsam mit den Mountainbikern bei Saumagen, Bratwurst oder auch nur einem kühlen Getränk ausruhen konnte. Gestärkt ging der Rückweg vorbei am Hambacher Schloss, wo wir über einen abenteuerlich engen Wege, zu einer Aussichtsplattform am Schloss gelangten, ein letztes Mal Rast machten und sodann müde, aber mit Vorfreude auf den nächsten Tag den Rückweg antraten.

Der erwartete nächste Tag begann nass, denn es hatte die ganze Nacht durchgeregnet, was schon zu ersten Überlegungen führte, ob man denn trotzdem loswandern könne. Mit Blick auf dem Wetterbericht entschieden wir uns dem Plan ganz normal zu folgen und fuhren nach Wachenheim, wo als erstes die „Villa rustica“, ein altes römisches Landgut aus dem 1. Jahrhundert n.Chr., auf dem Programm stand. Beeindruckend waren dabei die sehr fortschrittlichen Einrichtungen und Systeme, z.B. eine Fußbodenheizung oder ein Toilettensystem.

Weiter ging es, vorbei an Feldern und durch den Wald, in Richtung Thomashütte, die die heutige Einkehrmöglichkeit darstellen sollte. Dort angekommen wurde man für die gelaufenen Kilometer mit Wildschweinbratwürsten, Lammfleischfrikadellen oder Salattellern entlohnt.

Der Donnerstag, der leider auch schon den letzten Tag darstellte, war am Anfang durchzogen von leichtem Nieselregen. Davon größtenteils unbeeindruckt fuhren wir wieder los nach Bad Dürkheim, von wo aus unsere letzte Route nach Weisenheim am Berg führte. Dort kehrten wir in sehr schönem Ambiente im Café Solo ein. Gemütlich stärkte man sich bei einem Stück frischer Apfel-Riesling-Torte, Maulwurfkuchen oder einem der verschiedenen Frühstücksangebote.

Zum Schluss ließen wir also noch einmal Revue passieren und waren uns einig, dass alle unsere anfänglichen Vorstellungen erfüllt wurden und wir eine sehr angenehme Projektwoche erlebt hatten, bei der wir immerhin ca. 50km gewandert sind.

Vielen Dank also auch an Frau Schleuning und Frau Dagdemir, die die abwechslungsreichen Touren geplant haben.

  • k-IMG_5103